Wissenswert

Rendite einer Immobilie

Wie viel Rendite eine Immobilie bringen sollte

Die Rendite einer Immobilie gibt an, wie viel der Investor mit seinem Kauf verdient. Man vergleicht dazu jährliche Ausgaben und Einnahmen.

Um die Nettorendite zu errechnen, muss man zudem alle Zusatzkosten berücksichtigen.

Auf der Ausgabenseite befinden sich die Anfangsinvestition und monatliche Zinskosten und Abtragszahlungen bei der Fremdfinanzierung.

Hinzu kommen Zusatzkosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können. Das sind beispielsweise Makler-, Instandhaltungs- und Hausverwaltungskosten.

Dem stehen auf der Habenseite monatliche Mieteinnahmen gegenüber sowie der erzielte Preis beim Wiederverkauf, wenn es denn später dazu kommen sollte.

Die Faustformel ist dabei Folgende: man multipliziert die jährliche Kaltmiete plus Zusatzkosten zum Beispiel durch Fremdfinanzierung mit 100. Dann teilt man diesen Betrag durch den Kaufpreis der Immobilie.

Generell gilt: eine jährliche Netto-Mietrendite von mindestens 4 oder 5 Prozent sollte der Investor beim Immobilienkauf schon erzielen. Sonst lohnt es sich eher, das Geld anderweitig anzulegen.

Verkauft man die Wohnung oder das Haus schließlich wieder, muss man natürlich noch die jährliche Wertsteigerung in die Renditenrechnung mit einbeziehen.

Eine Geldanlage in Immobilien scheint vor allem in wirtschaftlich unsicheren Zeiten interessant zu sein. Anleger betrachten sie als lohnenswerte Alternative zum gerade eher riskanten Aktienkauf.

Sie schaffen sich dabei einen Sachwert und eine Altersvorsorge.

Und wenn der Kredit beim Eintritt ins Rentenalter abgezahlt ist, stehen dem Eigentümer die gesamten Mieteinnahmen als Extraeinkommen zur Verfügung. Eine verlockende Aussicht – gerade in Zeiten sinkender Renten.

Selbst  wenn der Wert der Immobilie real in die Höhe geht, kommt diese Wertsteigerung jedoch nur dann zum Tragen, wenn der Eigentümer das Gut auch wieder verkauft.

Für Viele ist das aber gar nicht der Sinn der Sache. Sie wollen im Alter mietfrei wohnen. Das bringt dem Besitzer nämlich eine weitere Rendite: die sogenannte Konsumrendite der Immobilie.

Damit bezeichnet man das Gefühl, in seinen eigenen vier Wänden zu wohnen und dort tun und lassen können, was man will. Geld bringt das nicht, aber Zufriedenheit schon. In der Sprache der Ökonomen: Nutzen.